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Montag, 23. Juli 2012
Sonntag, 1. Juli 2012
2012 Berlin 20.5.
Es gibt sie noch, Engel. Am Rükreisetag habe ich ihn zwar nicht gesehen, doch er sprach zu mir und brachte Rettung.
So gegen 17.00 h rief ich beim ADAC an, mich und meine Ehe zu retten, und endlich auf den staufreiestem Wege nach Hause zu kommen.
Doch der Reihe nach.
Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen.
Die Gesellschaft stob in soviele Richtungen auseinander, wie sie auch hergeführt hatten.
Die Tage gemeinsam im Hotel hatten doch etwas
verbindenendes und so wurde gedrückt, geherzt,
Wiedersehen gelobt, und, und, und...
Die einen machten sich gen Süden auf, die Alpen
zu überqueren und die Toskana zu entdecken (Neid!). Die anderen schnürten ihren Rucksack für
eindrucksvolle Bergwanderungen (pah!). Und viele,
so auch wir, wollten gen Heimat ziehen (ja und!).
Etwa gegen 10.30 h waren wir unterwegs. Frohgelaunt,
hingen den schönen Tagen nach und machten kurz hinter
Kufstein noch die Entdeckung des Tages:
den Rasthof Münster-Süd!
Bis zu meinem Notruf kurz vor Würzburg, lag Stau,
zähfließender Verkehr, Stau, überfüllte Rastplätze,
Umleitungsempfehlungen, die zu neuem Stau führten,
entnervte Fahrer, ein beinahe Unfall und eine
stetige Talfahrt der Laune.
Doch die Rettung nahte. Der gelbe Engel hatte anscheinend
deutlich besseres Infomaterial zur Verfügung, als die Ladie in unserem Navi.
Und so atmeten wir etwa eine Stunde später erleichtert
durch.
Die Heimat erreichten wir dann, redlich geschafft,
so gegen 23.45 h. Endlich dahoam!
So gegen 17.00 h rief ich beim ADAC an, mich und meine Ehe zu retten, und endlich auf den staufreiestem Wege nach Hause zu kommen.
Doch der Reihe nach.
Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen.
Die Gesellschaft stob in soviele Richtungen auseinander, wie sie auch hergeführt hatten.
Die Tage gemeinsam im Hotel hatten doch etwas
verbindenendes und so wurde gedrückt, geherzt,
Wiedersehen gelobt, und, und, und...
Die einen machten sich gen Süden auf, die Alpen
zu überqueren und die Toskana zu entdecken (Neid!). Die anderen schnürten ihren Rucksack für
eindrucksvolle Bergwanderungen (pah!). Und viele,
so auch wir, wollten gen Heimat ziehen (ja und!).
Etwa gegen 10.30 h waren wir unterwegs. Frohgelaunt,
hingen den schönen Tagen nach und machten kurz hinter
Kufstein noch die Entdeckung des Tages:
den Rasthof Münster-Süd!
Bis zu meinem Notruf kurz vor Würzburg, lag Stau,
zähfließender Verkehr, Stau, überfüllte Rastplätze,
Umleitungsempfehlungen, die zu neuem Stau führten,
entnervte Fahrer, ein beinahe Unfall und eine
stetige Talfahrt der Laune.
Doch die Rettung nahte. Der gelbe Engel hatte anscheinend
deutlich besseres Infomaterial zur Verfügung, als die Ladie in unserem Navi.
Und so atmeten wir etwa eine Stunde später erleichtert
durch.
Die Heimat erreichten wir dann, redlich geschafft,
so gegen 23.45 h. Endlich dahoam!
2012 Berlin 19.5
Tag der Hochzeit! Der Hochzeiten? Wie sagt man
denn, wenn am Vormittag das Standesamt winkt
und am Nachmittag die Kirchenglocken läuten.
Nun denn, beim Frühstück ist die Welt noch in
Ordnung.
Ziemlich zeitig, in Bademantel natürlich, gehe ich in Richtung Frühstücksraum. Vor dem Essen
möchte ich gerne noch meine Mails checken.
Ein verdutztes Wirtsehepaar schaut mir entgegen
und will mir den Weg in den Wellnessbereich
zeigen. Auf meine Erklärung, doch frühstücken zu
wollen und das dem Anlass entsprechend "ganz in
weiß" spricht der Wirt etwas in tiefstem Österreichisch
zu seinem Weib das ich nur als "jetzt dreh'n sie
völlig ab" interpretiere.
Nach und nach trudeln mit großem "Hallo" die anderen
ein. Selbst Muttern Änne ist in Begleitung ihrer Saunatasche.
Der Teint der Braut gleicht sich in etwa unseren
weißen Bademänteln an, als sie frischt gestylt vom
Friseur einläuft. Doch sie trägt's mit Fassung.
An so einem Tag ist man ja auf Gedeih und Verderb
gezwungen, fröhliche Miene zum oft bösen Spiel
zu machen.
Schon bald machen wir uns auf die ca. 45 minütige Talfahrt
zum Standesamt.
Das ist knuffig im Tiroler Heimatmuseum eingerichtet.
Lichte Deckenhöhe gefühlte 1,60 m, in echt wahrscheinlich 1,95 m. Zwischen den Deckenbalken versteht sich.
Der künftige Ehemann wendet sich vertrauensvoll
an die Trauzeugin aus Emsdetten. Er möchte gerne
die Papiere dem Standesbeamten geben.
Jetzt ist es an meiner Gattin, bleich zu werden.
"Christian, bleib bitte ruhig, ich regle das!" ertönt es
und schon ist sie verschwunden. Bei einem kleinen Österreicher bleibt sie stehen (bitte die folgende direkte Rede in einem Atemzug sprechen):
"Sind sie der Standesbeamte? Ja? Also ich bin Marlies Hüser, aus Emsdetten, die Trauzeugin. Mein Mann
hier, kann das bezeugen! Jetzt ist es so, dass ich
meinen Personalausweis im Hotel gelassen habe.
Das liegt dort gaaaaanz oben. Unmöglich, dort noch
einmal hinzufahren. Also, machen Sie mir jetzt
keine Spirenzchen und trauen sie die beiden bitte so!"
In die folgende, zwangsweise Atempause, lächelt er
ein liebevoll lächelndes:"Passt schoo!" - Ach die
Österreicher werden mir immer sympatischer,
und wie es scheint meiner liebsten Gattin auch.
Es ging alles gut!
Die kirchliche Segensfeier hat mich so berührt, dass ich es hier nicht in Worte fassen möchte. Sei es die Kerzenaktion für die Verstorbenen zu Beginn, die Worte der Freunde in den Raum gesprochen, die Tempo-reich-Aktion von Josef,
oder das Lobe den Herren vor der Kapelle, das
Tal beschallend... einfach schön!
Ein schönes Essen und gemütlicher Schunkelabend bilden den Schlusspunkt. - Nun fast.
Es ist uns ja gelungen, die Zimmerkarten zu tauschen
und so bleibt Gelegenheit, die Romantiksuite ein
wenig zu verschönern und die Wanne mit einem
Krokodil zu bestücken. 
2012 Berlin 18.5.
Als Warming-Up für die Gäste steht heute die Besichtigung einer Käserei auf dem Programm.
Schön! -
Besonders nett fand ich den Kommentar der Führerin zu diesem Foto.... "Hier sehn's unsere Chefitätten!" -
So'n Titel tät mir auch schon gefallen tun...

Am Abend die alles entscheidende Frage der Lichtenauer: "Du, was ziehst Du morgen an?"
Ich runzle die Stirn:"Wie bitte? Hochzeit? Anzug! Ist doch klar, oder?" - "Nö, nicht so ganz. Immerhin stand
dazu nichts in der Einladung. Wir haben uns überlegt, wir erscheinen morgen in unseren Saunamänteln zum
Frühstück - ganz in weiß ..." Das wird heiter! Noch mehr Stimmung verbreitete dieser Wicht, den jemand
aus seiner Einsamkeit bei der Rezeption befreite und auf die Theke stellte. Zum Dank spielte er auf, sobald in
jemand den Fuß kraulte. Und eigentlich fühlte sich immer jemand berufen...
Besonders nett fand ich den Kommentar der Führerin zu diesem Foto.... "Hier sehn's unsere Chefitätten!" -
So'n Titel tät mir auch schon gefallen tun...
Am Abend die alles entscheidende Frage der Lichtenauer: "Du, was ziehst Du morgen an?"
Ich runzle die Stirn:"Wie bitte? Hochzeit? Anzug! Ist doch klar, oder?" - "Nö, nicht so ganz. Immerhin stand
dazu nichts in der Einladung. Wir haben uns überlegt, wir erscheinen morgen in unseren Saunamänteln zum
Frühstück - ganz in weiß ..." Das wird heiter! Noch mehr Stimmung verbreitete dieser Wicht, den jemand
aus seiner Einsamkeit bei der Rezeption befreite und auf die Theke stellte. Zum Dank spielte er auf, sobald in
jemand den Fuß kraulte. Und eigentlich fühlte sich immer jemand berufen...
Mittwoch, 20. Juni 2012
2012 Berlin 17.5.
Nach dieser "Pause" geht es auf, dem nächsten Höhepunkt unseres Urlaubes entgegen. Christa und ihr künftiger Gatte erwarten uns in Österreich.
Vorab erhalten wir einen, den Flachlandtiroler doch verunsichernden Anfruf: "...Ah, hier hat es geschneit. Habt Ihr an die Schneeketten gedacht?" - Scherz, Ernst, keine Ahnung!
Erst unsere Gastgeberin im Hotel schafft es, uns zu eruhigen. "Schnee, ist schon möglich! - Scheeketten, so a Schmarrn (oder so), Fahrt's nur zu!"
Gesagt, oder besser gehört, getan. Doch München ist und bleibt, so kommt es mir jedes Mal wieder vor, ein Nadelöhr. Dazu noch das Championsleguefinale unter Beteiligung von Bayern München, der Feiertag inclusive Brückentag obendrein, und der Ausnahmezustand ist besiegelt. Wir quälen usn Österreich entgegen.
Kurz vor der Grenze erwerbe ich die Notwendigen Utensilien für einen gefahrlosen Grenzübergang. Reichten dafür früher ein gültiger Pass, ein Visum, oder ein wichtiges Reisedokument, sind heute andere Dinge unentbehrlich. Auf die Vignette kann ich mich ja einlassen, aber wozu die Warnweste. Frankreich perfektioniert, oder hieße es besser pervertiert, das Ganze ja jetzt noch mit dem Alkohltest. Wie dem auch sei, der Herr an der Tanke hat heute wohl einen Clown gefrühstückt. "Vignette - bitte schöne. West - hier, aber bitte deutlich sichtbar ins Fahrzeug lelgen." - "Ach ich dachte, ich ziehe sie gleich an." - "Na, heut sans ja Vatertag, da tragens die Frauen die Westn ... ohne was drunter, ha ha ha..."
Weiter geht's. Ab Kufstein wird es dann majestätischer mit den Bergen. Das Panoramafenster unseres Wagens kommt jetzt mal so richtig zur Geltung.

Marlies zieht kurz vor der Passstraße rechts ran und überlässt mir die Kurbelei. Kurz vor dem Ziel, dann unsere kleine Rache... Nach einem ungeduldigen Anruf:"Na, wo seid ihr denn...." und wahrheitsgemäßer Auskunft, schicken wir 20 Minuten später eine SMS: "Sind jetzt total verwirrt! Hier steht München 23 km!?!" Na, da war die Braut in spe dann doch flott am Hörer. Bevor die Trauzeugin nicht über kommt, schnell noch Zielfindungshilfe leisten.
Nun denn, leicht geschafft erreichen wir dann doch noch zeitig unser Ziel und schließen alle in die Arme.
Das Hotel ist toll. Schön ist es auch, dass fast alle anderen Gäste den Feiertag nutzen, anzureisen. So ist die Hochzeitsgesellschaft schon fast komplett.
Vorab erhalten wir einen, den Flachlandtiroler doch verunsichernden Anfruf: "...Ah, hier hat es geschneit. Habt Ihr an die Schneeketten gedacht?" - Scherz, Ernst, keine Ahnung!
Erst unsere Gastgeberin im Hotel schafft es, uns zu eruhigen. "Schnee, ist schon möglich! - Scheeketten, so a Schmarrn (oder so), Fahrt's nur zu!"
Gesagt, oder besser gehört, getan. Doch München ist und bleibt, so kommt es mir jedes Mal wieder vor, ein Nadelöhr. Dazu noch das Championsleguefinale unter Beteiligung von Bayern München, der Feiertag inclusive Brückentag obendrein, und der Ausnahmezustand ist besiegelt. Wir quälen usn Österreich entgegen.
Kurz vor der Grenze erwerbe ich die Notwendigen Utensilien für einen gefahrlosen Grenzübergang. Reichten dafür früher ein gültiger Pass, ein Visum, oder ein wichtiges Reisedokument, sind heute andere Dinge unentbehrlich. Auf die Vignette kann ich mich ja einlassen, aber wozu die Warnweste. Frankreich perfektioniert, oder hieße es besser pervertiert, das Ganze ja jetzt noch mit dem Alkohltest. Wie dem auch sei, der Herr an der Tanke hat heute wohl einen Clown gefrühstückt. "Vignette - bitte schöne. West - hier, aber bitte deutlich sichtbar ins Fahrzeug lelgen." - "Ach ich dachte, ich ziehe sie gleich an." - "Na, heut sans ja Vatertag, da tragens die Frauen die Westn ... ohne was drunter, ha ha ha..."
Weiter geht's. Ab Kufstein wird es dann majestätischer mit den Bergen. Das Panoramafenster unseres Wagens kommt jetzt mal so richtig zur Geltung.
Marlies zieht kurz vor der Passstraße rechts ran und überlässt mir die Kurbelei. Kurz vor dem Ziel, dann unsere kleine Rache... Nach einem ungeduldigen Anruf:"Na, wo seid ihr denn...." und wahrheitsgemäßer Auskunft, schicken wir 20 Minuten später eine SMS: "Sind jetzt total verwirrt! Hier steht München 23 km!?!" Na, da war die Braut in spe dann doch flott am Hörer. Bevor die Trauzeugin nicht über kommt, schnell noch Zielfindungshilfe leisten.
Nun denn, leicht geschafft erreichen wir dann doch noch zeitig unser Ziel und schließen alle in die Arme.
Das Hotel ist toll. Schön ist es auch, dass fast alle anderen Gäste den Feiertag nutzen, anzureisen. So ist die Hochzeitsgesellschaft schon fast komplett.
2012 Berlin 16.5.
Nach der nervigen Fahrt gestern hatten wir uns für heute schönes Wetter gewünscht, um bei einer schönen Wanderung zu entspannen.
Die Hotelchefin weist uns einen schönen Weg, doch schon bald setzt Regen ein. Schade, ich hatte gerade begonnen, die Natur zu genießen.



Die Warnung hatte uns stutzig gemacht, "...und achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verlaufen." - auf der Suche nach unserem Auto bekommen wir eine Ahnung davon, wie weitläufig die Waldgebiete dort sind.
O.K. - die Natur will uns nicht, dann müssen halt die Sehenswürdigkeiten ran. ??? heißt eine Wallfahrtskirche in der Nähe. Die Bayern ticken doch ein wenig anders, auch was Sakralbauten angeht.


Letztlich entscheiden wir uns doch noch für einen Städtekurztrip nach Augsburg. Eine schöne Stadt, die bestimmt mehr Aufmerksamkeit von uns verdient hätte. Aufgeschoben ist ja noch nicht aufgehoben.
Nach unserem Abendessen im Bräustübel entwickelt sich ein netter SMS-Dialog...
"Hilfe, Papa will ein Fass Bier kaufen!" - Ich hatte gedacht, ein 5 l Fässchen des hausgebrauten bayrischen Starkbieres sei ein schönes Mitbringsel für die Jungs. Lapidare und außergewönlich schnelle Antwort:"Wieso Hilfe?"
Die Hotelchefin weist uns einen schönen Weg, doch schon bald setzt Regen ein. Schade, ich hatte gerade begonnen, die Natur zu genießen.
Die Warnung hatte uns stutzig gemacht, "...und achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verlaufen." - auf der Suche nach unserem Auto bekommen wir eine Ahnung davon, wie weitläufig die Waldgebiete dort sind.
O.K. - die Natur will uns nicht, dann müssen halt die Sehenswürdigkeiten ran. ??? heißt eine Wallfahrtskirche in der Nähe. Die Bayern ticken doch ein wenig anders, auch was Sakralbauten angeht.
Letztlich entscheiden wir uns doch noch für einen Städtekurztrip nach Augsburg. Eine schöne Stadt, die bestimmt mehr Aufmerksamkeit von uns verdient hätte. Aufgeschoben ist ja noch nicht aufgehoben.
Nach unserem Abendessen im Bräustübel entwickelt sich ein netter SMS-Dialog...
"Hilfe, Papa will ein Fass Bier kaufen!" - Ich hatte gedacht, ein 5 l Fässchen des hausgebrauten bayrischen Starkbieres sei ein schönes Mitbringsel für die Jungs. Lapidare und außergewönlich schnelle Antwort:"Wieso Hilfe?"
2012 Berlin 14.5.
Trier genießen, soll heute für uns Heavy-Power-Shopping heißen, ich habe es fest versprochen.
Klar stehen auch die üblichen Überprüfungen des örtlichen Schuheinzelhandels ab, doch der Schwerpunkt ist klar: Shoppen, bis die Karte glüht.
Servicwüste Deutschland? Ja, jaa, JAAAA! - hier ein kleines Beispiel:
Zielstrebig steuert die schlechtbekleidetste Ehefrau von allen ein Bekleidungsfachgeschäft an. Sie ist fest entschlossen, diesem erbärmlichen Kleidungszustand ein Ende zu bereiten.
Eine Verkäuferin ist wohl nicht rechtzeitig in Deckung gegangen und muss sich nun notgedrungen der Herausforderung:
"Sie kommen zurecht?" - Diese Floskel ist mir in Trier häufiger aufgefallen. Findig hat man damit das althergebrachte "...sie wollen durchschauen?" ersetzt. Das zumindest etwas Aktivität auf den Verkäufer lenkende "Kann ich Ihnen helfen?" ist anscheinend schon lange aus dem Wörterbuch des Einzelhandels gestrichen worden. Zurecht, wie einige Trainer meinen. Doch um welchen Preis. Nun denn...
Meine Gattin läuft zur Hochform auf: "Nein!" Dieser schlichten Antwort lässt sie dann auch noch eine ausgedehnte Paus folgen. Es hat mich viel Zeit gekostet, sie davon zu überzeugen, dass in solchen Fällen weniger mehr bedeutet.
Uns ist bewusst, dass kein Roboter vor uns steht, doch ich erwische mich immer wieder in den folgenden Sekunden, wie ich auf ein Rattern von kleinem Räderwerk lausche.
Gequält trotzig kommt ein "...und wie kann ich Ihnen jetzt helfen?" - "Vielleicht in dem sie mir bei der Suche... " - mein Schatz hat ein erbarmen und beginnt nun Details ihrer Sehnsüchte preiszugeben.
Ich atme durch und sehe mich nach einer bequemen Sitzmöglichkeit um....
Abends besuchten wir dann noch Fine und Rudolph. Die beiden waren so nett, uns ihr Geschäft zu zeigen und dann mit uns essen zu gehen. Wir verbrachten einen schönen Abend und waren wieder angenehm erstaunt, wie ähnlich doch manche Schuhhändler ticken.
Klar stehen auch die üblichen Überprüfungen des örtlichen Schuheinzelhandels ab, doch der Schwerpunkt ist klar: Shoppen, bis die Karte glüht.
Servicwüste Deutschland? Ja, jaa, JAAAA! - hier ein kleines Beispiel:
Zielstrebig steuert die schlechtbekleidetste Ehefrau von allen ein Bekleidungsfachgeschäft an. Sie ist fest entschlossen, diesem erbärmlichen Kleidungszustand ein Ende zu bereiten.
Eine Verkäuferin ist wohl nicht rechtzeitig in Deckung gegangen und muss sich nun notgedrungen der Herausforderung:
"Sie kommen zurecht?" - Diese Floskel ist mir in Trier häufiger aufgefallen. Findig hat man damit das althergebrachte "...sie wollen durchschauen?" ersetzt. Das zumindest etwas Aktivität auf den Verkäufer lenkende "Kann ich Ihnen helfen?" ist anscheinend schon lange aus dem Wörterbuch des Einzelhandels gestrichen worden. Zurecht, wie einige Trainer meinen. Doch um welchen Preis. Nun denn...
Meine Gattin läuft zur Hochform auf: "Nein!" Dieser schlichten Antwort lässt sie dann auch noch eine ausgedehnte Paus folgen. Es hat mich viel Zeit gekostet, sie davon zu überzeugen, dass in solchen Fällen weniger mehr bedeutet.
Uns ist bewusst, dass kein Roboter vor uns steht, doch ich erwische mich immer wieder in den folgenden Sekunden, wie ich auf ein Rattern von kleinem Räderwerk lausche.
Gequält trotzig kommt ein "...und wie kann ich Ihnen jetzt helfen?" - "Vielleicht in dem sie mir bei der Suche... " - mein Schatz hat ein erbarmen und beginnt nun Details ihrer Sehnsüchte preiszugeben.
Ich atme durch und sehe mich nach einer bequemen Sitzmöglichkeit um....
2012 Berlin 15.5.
Ist DHL bei uns auch sonst mehr als zuverlässig, zeichnet sich am frühen morgen noch nicht ab, dass die Koffer bald da sind.
Trier begrüsst uns an diesem Morgen regnerisch und so entscchliessen wir uns, mal wieder etwas für die Bildung zu tun und eine Stadtführung mitzumachen.

Hier einige Erkenntnisse:
Trier ist nicht nur die älteste Stadt Deutschlands, sondern gehörte seinerzeit auch zu
den fünf größten Städten der Erde.

Das Dreikönigehaus war eine Herberge. Um mehr Kaufleute aus dem befreundeten Köln anzulocken bediente sich der Inhaber der Dreikönige, deren Schrein ja im Kölner Dom ist.
Der Wasserverbrauch seinerzeit lag - auch aufgrund der Thermen etc - bei etwa 25000 l / Tag. Heute liegt der Bedarf bei 22000 Litern.
Zu Ende der Führung erreicht uns eine SMS, dass die Koffer doch eingetroffen sind. So machen wir uns nach einem Kaffeekränzchen mit Henrike auf in Richtung Süden. Die Gegend dort unten scheint echt dichter besiedelt zu sein, als unsere Region. (...und wie fügte jemand hinzu - dabei fahren die dann alle noch dickere Autos...) Die Verkehrssituation nervt einfach immer wieder. Dennoch machen wir noch einen Abstecher zu Dagmar Krause in Reutlingen. Auf der ersten deutschen FengShui Raststätte haben wir dann Internetzugang und suchen ein Hotel hinter Augsburg raus. Das Schlosshotel Ödelzhausen.

Hier einige Erkenntnisse:
Trier ist nicht nur die älteste Stadt Deutschlands, sondern gehörte seinerzeit auch zu
den fünf größten Städten der Erde.
Das Dreikönigehaus war eine Herberge. Um mehr Kaufleute aus dem befreundeten Köln anzulocken bediente sich der Inhaber der Dreikönige, deren Schrein ja im Kölner Dom ist.
Der Wasserverbrauch seinerzeit lag - auch aufgrund der Thermen etc - bei etwa 25000 l / Tag. Heute liegt der Bedarf bei 22000 Litern.
Zu Ende der Führung erreicht uns eine SMS, dass die Koffer doch eingetroffen sind. So machen wir uns nach einem Kaffeekränzchen mit Henrike auf in Richtung Süden. Die Gegend dort unten scheint echt dichter besiedelt zu sein, als unsere Region. (...und wie fügte jemand hinzu - dabei fahren die dann alle noch dickere Autos...) Die Verkehrssituation nervt einfach immer wieder. Dennoch machen wir noch einen Abstecher zu Dagmar Krause in Reutlingen. Auf der ersten deutschen FengShui Raststätte haben wir dann Internetzugang und suchen ein Hotel hinter Augsburg raus. Das Schlosshotel Ödelzhausen.
2012 Berlin 13.5.
Zum Abschluss des Berlinaufenthaltes haben wir uns mit den Jungs noch einen kurzen Spaziergang Siegessäule vorgenommen.
Bei Regenwetter kein echtes Vergnügen. Lediglich die Passage mit Ihrer LED Installation verleitete zu Fotoaktionen.
Auf dem Flohmarkt geschah dann mit unserem Lutz ein seltsame Verwandlung. Den Rest des Trips eher genervt bis gelangweilt, den Eltern einen Gefallen gebend, trat dort eine "Tröte" in sein Leben. Ein unentbehrliches Utensil für das anstehende Pfingstlager - und der Kerl war selig, wie ausgewechselt....
Auf dem Rückweg zum Hotel stiess dann Henrike zu uns. Es hieß Abschied nehmen und Malte, Henrike, Marlies und ich machten uns auf den Weg nach Trier.
...und das Gepäck... höre ich fragen. Tja, dank DHL haben wir unsere Koffer alleine auf den Weg Richtung Trier geschickt. Die haben Lösungen.
Dienstag, 19. Juni 2012
2012 Berlin 12.5.
Hatten wir mal die Idee, im nächsten Jahr zur Silbehochzeit mit unseren Jungs eine Reise zu machen, vreschafft uns dieser Tag, die Klarheit: Never - ever!
Zu unterschiedlich sind hier die Vorstellungen die unter einen Hut zu bringen sind. Zwar bemüht sich jeder um den anderen, doch so richtige Entspannung will nicht aufkommen.
Wir besichtigen, den Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor.
Checkpoint Charlie gibt es Mittagessen und anschließend besichtigen wir das Museum dort. Mir wird noch einmal bewusst, dass die Trennung, der Eiserne Vorhang und diese Dinge für unsere Jungs nur noch etwas aus dem Geschichtsbuch ist.
Die Zwillinge müssen zurück ins Hotel, doch wir gehen mit Malte ins Cafe Kranzler. Die gel-schwarzen bzw. blau weiß roten Männchen werden immer mehr. Vor unseren Augen gibts eine Schlägerei zwischen zweien von ihnen. Die Polizei hat gott sei dank alles schnell im Griff.
Abends geht es ins Musical Hinterm Horizont. Alles in allem ist es toll gemacht und eine passende Ergänzung zum Museum am Nachmittag. Bühnenbau, Gestaltung, Einbindung von Originalfilmen, ergen ein tolles Bild. Was echt enttäsuchte, ist wie schlecht Musik und Gesang aufeinander abgestimmt waren. Bei einem Livekonzert kann ich das verstehen, doch nicht bei einem festinstallierten Theater mit Daueraufführung.
Nach der Vorstellung müssen die kleinen ins Bett und wir nehmen noch einen Absacker im Quasomodo mit Malte.
Abends geht es ins Musical Hinterm Horizont. Alles in allem ist es toll gemacht und eine passende Ergänzung zum Museum am Nachmittag. Bühnenbau, Gestaltung, Einbindung von Originalfilmen, ergen ein tolles Bild. Was echt enttäsuchte, ist wie schlecht Musik und Gesang aufeinander abgestimmt waren. Bei einem Livekonzert kann ich das verstehen, doch nicht bei einem festinstallierten Theater mit Daueraufführung.
Nach der Vorstellung müssen die kleinen ins Bett und wir nehmen noch einen Absacker im Quasomodo mit Malte.
2012 Berlin 9.5.
Da wäre sie fast noch im letzten Augenblick schwach geworden. Wer die liebste meiner Ehefrauen kennt mag erahnen, wie schwer es ihr gefallen ist, sich nicht zu verplappern. Doch bis in den Tagen vor der Abreise ahne ich noch nicht im Geringsten, wo ich/wir beide meinen Geburtstag feiern werden.
Ein Ziel scheidet jedoch definitiv aus: Amsterdam - diesen Arbeitstitel hatten wir dem Projekt verliehen.
Jetzt kam sie auf die glorreiche Idee:"...dann gebe ich Dir bei Frühstück die Reiseutnerlagen und dann kannst Du die Fahrt schon mal nutzen, zu überlegen, was du so machen möchtest."
Doch da bockt der beste Ehemann aller Zeiten. Ich habe doch nicht wochenlang gerätselt und möchte dann so eine profane Enthüllung. Mein Vorschlag, "...programmiere doch einfach das TomTom und ich lasse mich von der Lady überraschen...." stöst auf wenig Begeisterung, wird aber doch akzeptiert.
Bevor wir jedoch starten können, muss mein Schatz noch gewaltig leiden.
Stolz habe ich alles Gepäck für zwei Wochen, die Festkleidung für Christas Hochzeit, die Gitarren, das Cajon und alle anderen Notwendigkeiten für die Hochzeitsmesse im neuen Auto verstaut. Gut, dass sich die Rücksitze so einfach zurückklappen lassen.
Jetzt soll es los gehen. Der besten Ehefrau weicht die Farbe aus dem Gesicht. "Oh Gott! (?) Äh... Lässt sich das nicht anders packen? (Nein.) Hmm... müssen denn beide Gitarren mit und das Cajon? (Ja, wir haben schließlich Christa einen schön gestalteten Gottesdienst versprochen...) " - "...Schatz, was soll das jetzt. Wir haaben schließlich ein kleineres Auto. Aber für uns und unser Gepäck ist doch reichlich Platz." - "Ja, aber für sonst nix....mmh... wir müssen doch noch jemanden aus Berlin mitnehmen..." - "Schluss, jetzt! Ich möchte los - wir werden schon eine Lösung finden."
Nun denn, Meiky war für die ersten hundert Kilometer reichlich neben der Spur.
Amsterdam schied definitiv bei der Fahrt auf die Autobahn Richtung Osnabrück aus. Lotter Kreuz - gerade aus... Hamburg, oder der Norden ist es also auch nicht.
Tja, vielleicht Hannover (Juith), Harz, Goslar, Lüneburg... Als letztlich so alles ausscheidet und hartnäckig Berlin sich auf den Schildern wiederholt, ist es klar: Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin....
Unser Hotel lässt sich gute finden, schnell ist eingescheckt und bei wunderschönem Wetter machen wir uns auf, das Viertel zu erkunden.
Kaffeetrinken im Garten des Literaturhauses, wer hätte das bei dem Regen am Morgen gedacht.
Wir wohnen ganz in der Nähe des Kuhdammes.
Erinnerungen werden wach - Katholikentag in Berlin, frisch verliebt und dauerknutschend über den Kuhdamm.
Frisch nicht mehr, verliebt immer noch und knutschen geht auf jeden Fall.
Abendessen gibt es auch draußen, bei den "12 Aposteln", eine Empfehlung von Petra Kabaca.
Anschließend gibt es noch zwei Cocktails und handgemachte Taccos als Betthupferl.
Ein Ziel scheidet jedoch definitiv aus: Amsterdam - diesen Arbeitstitel hatten wir dem Projekt verliehen.
Jetzt kam sie auf die glorreiche Idee:"...dann gebe ich Dir bei Frühstück die Reiseutnerlagen und dann kannst Du die Fahrt schon mal nutzen, zu überlegen, was du so machen möchtest."
Doch da bockt der beste Ehemann aller Zeiten. Ich habe doch nicht wochenlang gerätselt und möchte dann so eine profane Enthüllung. Mein Vorschlag, "...programmiere doch einfach das TomTom und ich lasse mich von der Lady überraschen...." stöst auf wenig Begeisterung, wird aber doch akzeptiert.
Bevor wir jedoch starten können, muss mein Schatz noch gewaltig leiden.
Stolz habe ich alles Gepäck für zwei Wochen, die Festkleidung für Christas Hochzeit, die Gitarren, das Cajon und alle anderen Notwendigkeiten für die Hochzeitsmesse im neuen Auto verstaut. Gut, dass sich die Rücksitze so einfach zurückklappen lassen.
Jetzt soll es los gehen. Der besten Ehefrau weicht die Farbe aus dem Gesicht. "Oh Gott! (?) Äh... Lässt sich das nicht anders packen? (Nein.) Hmm... müssen denn beide Gitarren mit und das Cajon? (Ja, wir haben schließlich Christa einen schön gestalteten Gottesdienst versprochen...) " - "...Schatz, was soll das jetzt. Wir haaben schließlich ein kleineres Auto. Aber für uns und unser Gepäck ist doch reichlich Platz." - "Ja, aber für sonst nix....mmh... wir müssen doch noch jemanden aus Berlin mitnehmen..." - "Schluss, jetzt! Ich möchte los - wir werden schon eine Lösung finden."
Nun denn, Meiky war für die ersten hundert Kilometer reichlich neben der Spur.
Amsterdam schied definitiv bei der Fahrt auf die Autobahn Richtung Osnabrück aus. Lotter Kreuz - gerade aus... Hamburg, oder der Norden ist es also auch nicht.
Tja, vielleicht Hannover (Juith), Harz, Goslar, Lüneburg... Als letztlich so alles ausscheidet und hartnäckig Berlin sich auf den Schildern wiederholt, ist es klar: Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin....
Unser Hotel lässt sich gute finden, schnell ist eingescheckt und bei wunderschönem Wetter machen wir uns auf, das Viertel zu erkunden.
Kaffeetrinken im Garten des Literaturhauses, wer hätte das bei dem Regen am Morgen gedacht.
Wir wohnen ganz in der Nähe des Kuhdammes.
Erinnerungen werden wach - Katholikentag in Berlin, frisch verliebt und dauerknutschend über den Kuhdamm.
Abendessen gibt es auch draußen, bei den "12 Aposteln", eine Empfehlung von Petra Kabaca.
2012 Berlin 11.5.
Was so ein versehentlich eingesacktes Fahrradschloss alles bewirken kann, ist schon erstaunlich. Mit dem Tagesziel Potsdam im Kopf betreten wir die Radstation und werden direkt freundlich von einer jungen Dame angesprochen: " Ah, und Sie machen nun die Stadttour mit mir?" - "Och ne?" - "Ja, doch! Hier die Damen wird sich auch freuen, sie ist bislang die Einzige, die mitfahren möchte." - "Nööö..., danke, wir sind gestern schon den Mauerradweg gefahren." - "Wissen Sie, ich bin Kunsthistorikerin und kann Ihnen die Stadt noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigen." Charmantes lächeln, Pause! - "Nein, wir haben heute Potsdam als Ziel." - "Potsdam?!" In ihren Augen blitzt es. "Dort ist es wunderschön. Wir könnten eine tolle Tour dorthin machen, die Sie so schnell auch nicht vergessen werden."- "Nicht schon wieder so lange radfahren." Ich spüre schon quasi meine berstenden Sitzbeinhöcker... - "Das müssen Sie ja auch nicht. Wir fahren bequem mit der S-Bahn dorthin und dann sind es nur noch kleine Etappen von etwa 1-2 km, unterbrochen von meinen Erläuterungen..." - "Junge Frau," mein Schatz ist zwar noch weit von den 50 entfernt, doch ein gewisser Altersunterschied zwischen den beiden lässt sich nicht leugnen. "Können wir uns Ihr Dienste überhaupt leisten?" - "Ach, das dürfte möglich sein. Für eine Stadtführung bekomme ich 50 €, für die Tour bekäme ich, sagen wir mal 12 € die Stunde, wir werden 4-5 Stunden unterwegs sein..."
Gesagt, getan und so erlebten wir eine wunderbare Tour noch Potsdam (S Bahn Potsdam
Stadtschloss -Pumpstation als Mosche -Schlosspark-Gästeschloss-Sanssouci -Teepavillion - Holländisches Viertel- Pause Bäcker - russische Holzhäuser -
Orangerie - Marmorschloss mit Nibelungen - Cecilienschloss, Ort der Potsdamer Konferenz incl. rotem Blumenstern im Innenhof - Gewitter - Glienecker Brücke - Mauerstreifen - zurück...
Wir sind so gut ins Quatschen gekommen, dass wir nach 7 1/2 Stunden nass, aber beeindruckt, um viel Geschichtswissen und mit ielen Eindrücken zurück sind. Eine tolle Aktion!
Zurück im Hotel, steht Malte plötzlich vor mir in der Lobby. Die Überraschung ist geglückt. Als ich noch meine "jetzt fehlen ja nur noch Leon und Lutz", biegen die beide schon um die Ecke. Super - Familiengeburtstag in Berlin!

Gesagt, getan und so erlebten wir eine wunderbare Tour noch Potsdam (S Bahn Potsdam
Stadtschloss -Pumpstation als Mosche -Schlosspark-Gästeschloss-Sanssouci -Teepavillion - Holländisches Viertel- Pause Bäcker - russische Holzhäuser -
Wir sind so gut ins Quatschen gekommen, dass wir nach 7 1/2 Stunden nass, aber beeindruckt, um viel Geschichtswissen und mit ielen Eindrücken zurück sind. Eine tolle Aktion!
Zurück im Hotel, steht Malte plötzlich vor mir in der Lobby. Die Überraschung ist geglückt. Als ich noch meine "jetzt fehlen ja nur noch Leon und Lutz", biegen die beide schon um die Ecke. Super - Familiengeburtstag in Berlin!
2012 Berlin 10.5.
Herrlich! Das Wetterglück hält an.
So komme ich zu einem Geburtstagsfrühstück im " Garten", besser grünem Innenhof des Savoy. Nur ein benachbarter Rasenmäher versucht noch ein wenig, die Stimmung zu trübe.
Wir entscheiden uns für eine Radtour über den "Mauerradweg". Gut 157 km sind ein wenig ambitioniert, doch soviel müssen es ja auch nicht werden. Wir starten erst einmal an der Verleihstation Bahnhof Zoo.
Via Siegessäule geht's zum Brandenburger Tor. Dort erstehen wir eine Radkarte der Tour und machen uns auf den Weg.
Gott sei dank ist hier der Mauerverlauf noch gut gekennzeichnet. Aber auch im weiteren Verlauf finden wir den Weg ohne nennenswerte Probleme. Wir folgen bis zur Eastside Gallery.
Dort ist dann die Luft raus und wir fahren entlag des Landwehrkanals zurück
erstaunlich wie grün und vor allem auch ruhig Berlin im vergleich zu anderen Großstädten ist. - Nach einer schönen Tour, landen wir relativ k.o. wieder im Hotel.
Tim Fischer beschert uns einen wunderschönen Abend.
Das liegt bestimmt auch an seiner beeindruckenden Präsenz und der fast familiären
Atmosphäre. Beeindrucken fand ich auch den Komponisten, der dies Programm "Lyriker sind keine Satiriker" Tim Fischer auf den Leib, vielmehr auf die Stimmbänder geschrieben hat. Er ist zwar alt, aber noch so agil, dass er einige Stücke selbst auf dem Flügel begleitet. Beeindruckend auch die topaktuellen Texte, sei es die Hommage an Angelas Hosenanzüge, oder das heiße Eisen "ich liebe mein Kopftuch".
Ach, ein geburtstagswürdiger Abend.
Morgen soll es nach Potsdam gehen. Marlies findet in ihrer Tasche noch ein Fahrradschloss. Das werden wir dann morgen früh erst einmal wegbringen.
So komme ich zu einem Geburtstagsfrühstück im " Garten", besser grünem Innenhof des Savoy. Nur ein benachbarter Rasenmäher versucht noch ein wenig, die Stimmung zu trübe.
Wir entscheiden uns für eine Radtour über den "Mauerradweg". Gut 157 km sind ein wenig ambitioniert, doch soviel müssen es ja auch nicht werden. Wir starten erst einmal an der Verleihstation Bahnhof Zoo.
Via Siegessäule geht's zum Brandenburger Tor. Dort erstehen wir eine Radkarte der Tour und machen uns auf den Weg.
Gott sei dank ist hier der Mauerverlauf noch gut gekennzeichnet. Aber auch im weiteren Verlauf finden wir den Weg ohne nennenswerte Probleme. Wir folgen bis zur Eastside Gallery.
erstaunlich wie grün und vor allem auch ruhig Berlin im vergleich zu anderen Großstädten ist. - Nach einer schönen Tour, landen wir relativ k.o. wieder im Hotel.
Tim Fischer beschert uns einen wunderschönen Abend.
Atmosphäre. Beeindrucken fand ich auch den Komponisten, der dies Programm "Lyriker sind keine Satiriker" Tim Fischer auf den Leib, vielmehr auf die Stimmbänder geschrieben hat. Er ist zwar alt, aber noch so agil, dass er einige Stücke selbst auf dem Flügel begleitet. Beeindruckend auch die topaktuellen Texte, sei es die Hommage an Angelas Hosenanzüge, oder das heiße Eisen "ich liebe mein Kopftuch".
Ach, ein geburtstagswürdiger Abend.
Morgen soll es nach Potsdam gehen. Marlies findet in ihrer Tasche noch ein Fahrradschloss. Das werden wir dann morgen früh erst einmal wegbringen.
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